| | Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Konzept zur Dokumentation der Ergebnisse aus Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien, um den Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation zu bieten. Die Balanced Scorecard wurde 1992 von Kaplan und Norton eingeführt um den Erfolg von operationalen Aktivitäten einer Organisation hinsichtlich deren übergeordneter strategischer Ziele zu messen. Die BSC übersetzt dafür die Vision und Strategien des Unternehmens in Ziele und Kennzahlen und ermöglicht ein kohärentes Unternehmensleistungs-Kennzahlensystem. Die vier Perspektiven der BSC sind: die Finanz-, die Kunden, die interne Prozess- und die Lern- und Wachstumsperspektive.
Das neue Element besteht darin, dass die BSC nicht nur auf die Finanzperspektive fokussiert, sondern auch die menschlichen Aspekte beinhaltet, die die Treiber für die Ergebnisse sind, so dass sich die Organisation auf ihre Zukunft und langfristigen Interessen konzentriert. Dieses strategische Managementsystem hilft den Führungskräften die Leistungsindikatoren im Auge zu behalten während die finanziellen Ziele mit der Kunden-, Prozess- und Kundenperspektive abgeglichen werden und somit zukünftigen Ergebnisse angepeilt werden können.
Aufgrund ihrer flexiblen und damit umfassenden Gestaltungsmöglichkeit ist die Balanced Scorecard ein Instrument zur Einrichtung eines integrierten Managementsystems. Die Umsetzung der Scorecard bedarf typischerweise vier Aufgaben.
- Ableitung von operationalen Zielen aus der Vision
- Unternehmensweite Kommunikation der Vision und Verbindung der Ziele mit der individuellen Leistung durch die BSC-Leistungskennzahlen
- Einarbeitung der BSC-Leistungskennzahlen in das reguläre Controlling
- Regelmäßige Überarbeitung der BSC und Überprüfung der BSC-Leistungskennzahlen auf Relevanz für den Erfolg
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